Mediation
Konstruktiv bearbeitete Konflikte stimulieren Ideen und mobilisieren Energie. Sie steigern Verantwortlichkeit und Kompetenz, um den Alltag in Familie, Schule, Beruf und gesellschaftlichem Leben zu bewältigen. Destruktive Konflikte blockieren, rufen Stress und Frustration hervor. Streithähne überlasten die Gerichte und greifen zu Gewalt, um den Konfliktgegner physisch und psychisch in die Knie zu zwingen.
Dieses Doppelgesicht eines Konflikts bereitet uns allen, damit auch den Fachkräften in der Sozialen Arbeit und im Gesundheitswesen Schwierigkeiten einen Konflikt anzunehmen, nicht zuletzt auch deswegen, weil wir alle eher die Erfahrung des Verlierers in einem Konflikt verinnerlicht haben. Die Komplexität von Konfliktgeschehen nimmt zu und andererseits die Anforderung, eigenverantwortlich zu handeln.
Konflikte außergerichtlich zu lösen, kennen wir in Deutschland vor allem im Arbeitsleben. Schiedsverfahren, Schlichtung, Güteverhandlungen sind juristischen Denkkategorien unterzogen und stark formalisiert. Ein/e Mediator/in gestaltet dagegen den Prozess aus einer neutralen Position heraus. Er/sie ist für den Verlauf verantwortlich und nicht für das inhaltliche Ergebnis. Hierin unterscheidet sich Mediation von den oben genannten Verfahren. In Organisationen hat Konfliktmanagement Eingang gefunden, um Arbeitsprozesse und -konflikte besser zu gestalten und zu bewältigen. Dessen Methode weist zur Mediation Ähnlichkeiten auf. Insbesondere ist es gemeinsames Ziel, die Kommunikation zwischen den Konfliktbeteiligten wieder sinnvoll in Gang zu bringen. Die Konfliktbeteiligten versammeln sich an einem Tisch mit dem Ziel, zukunfts- und lösungsorientiert verbindliche Regelungen zu vereinbaren.
Eltern schaffen für sich und ihre Kinder nach einer Trennung Klarheit und Brücken der Begegnung, also eine Basis für geänderte verlässliche Beziehungen und andererseits sachorientierte, existentielle Pfeiler über gesicherte Elternaufgaben oder gemeinsam vereinbarten Unterhalt. Gewalttätige Jugendliche können in gleicher Weise durch die deeskalierende Wirkung der Mediation ihr Gewaltpotential reduzieren. Konflikte in Teams, zwischen Vorgesetzten und Mitarbeiter/innen, Streitereien zwischen Gruppierungen im betrieb oder auch im Stadtteil können in ein interessen- und bedürfnisgesteuertes Ringen um Lösungen umgewandelt werden.
Konflikte außergerichtlich zu lösen, kennen wir in Deutschland vor allem im Arbeitsleben. Schiedsverfahren, Schlichtung, Güteverhandlungen sind juristischen Denkkategorien unterzogen und stark formalisiert. Ein/e Mediator/in gestaltet dagegen den Prozess aus einer neutralen Position heraus. Er/sie ist für den Verlauf verantwortlich und nicht für das inhaltliche Ergebnis. Hierin unterscheidet sich Mediation von den oben genannten Verfahren. In Organisationen hat Konfliktmanagement Eingang gefunden, um Arbeitsprozesse und -konflikte besser zu gestalten und zu bewältigen. Dessen Methode weist zur Mediation Ähnlichkeiten auf. Insbesondere ist es gemeinsames Ziel, die Kommunikation zwischen den Konfliktbeteiligten wieder sinnvoll in Gang zu bringen. Die Konfliktbeteiligten versammeln sich an einem Tisch mit dem Ziel, zukunfts- und lösungsorientiert verbindliche Regelungen zu vereinbaren.
Eltern schaffen für sich und ihre Kinder nach einer Trennung Klarheit und Brücken der Begegnung, also eine Basis für geänderte verlässliche Beziehungen und andererseits sachorientierte, existentielle Pfeiler über gesicherte Elternaufgaben oder gemeinsam vereinbarten Unterhalt. Gewalttätige Jugendliche können in gleicher Weise durch die deeskalierende Wirkung der Mediation ihr Gewaltpotential reduzieren. Konflikte in Teams, zwischen Vorgesetzten und Mitarbeiter/innen, Streitereien zwischen Gruppierungen im betrieb oder auch im Stadtteil können in ein interessen- und bedürfnisgesteuertes Ringen um Lösungen umgewandelt werden.