Systemische Beratung
Die Beratung in der Sozialen Arbeit beginnt in einer Reihe von Arbeitsfeldern mit dem ersten Ziel, die Klient/innen für eine Beratung zu motivieren. Wird der Kontakt von den Klient/innen selbst hergestellt, liegt eine freiwillige Anfrage vor, die durch den Leidensdruck einer Problemsituation entstanden ist. Kindertagesstätten, Schulen, Sozialstationen, Bürgerberatungsstellen, Ämter, kirchliche Organisationen, Gerichte informieren über oder überweisen Klient/innen in Beratungsstellen. Diese richten in unterschiedlicher Form ihr Angebot an die Klient/innen, die damit nur noch bedingt freiwillig in einer Beratungsstelle erscheinen. Beratungen, denen sich Klient/innen kaum entziehen können, ohne Nachteile in Kauf zu nehmen, finden mehr oder weniger angeordnet statt. Beratung in der Sozialen Arbeit kann demnach häufig nur von einer bedingten Freiwilligkeit ausgehen.
In der systemischen Beratung werden folgende Grundannahmen und -prinzipien beachtet:
Ähnlich zum Case Management wird die systemische Beratung in Phasen aufgeteilt – Orientierung/Strukturierung/Modifikation/Ablösung. Auch hier gilt der Grundsatz, dass dies eine strukturierende Hilfe darstellt, in der zurückliegende Phasen oder Teile von ihnen je nach Beratungsfortschritt und -bedarf noch einmal aufgegriffen werden müssen. Die systemische Beratung nimmt das Kommunikationsgeschehen zwischen Systemen in den Mittelpunkt, das heißt die Wechselbeziehungen entscheiden über eine gelingende oder gestörte Beziehung. Beziehungen in der systemischen Beratung der Sozialen Arbeit beschränken sich nicht auf Paar- und Familienbeziehungen, sondern sie berücksichtigen alle weiteren im Umfeld – (Freundeskreis, Nachbarn, Arbeitsplatz, Stadtteil) liegende vorhandene oder zu entwickelnde Beziehungen.
Im Beratungskonzept von Ansen (Ansen, Harald: Soziale Beratung bei Armut, 2006) werden auf der Grundlage des lebensweltorientierten Ansatzes unterschiedliche Interventionsformen genannt, die den jeweiligen Beratungsauftrag kennzeichnen. Es wird unterschieden in die rechtliche, in die ökonomische, die ökologische und in die pädagogische Interventionsform, wobei Kombinationen notwendig werden können. „die Konzentration auf rechtliche, wirtschaftliche, ökologische und pädagogische Interventionen trägt zu einem transparenten Prozess bei, der in der Sozialen Beratung gut gehandhabt werden kann und der vor allem für die zu bearbeitenden typischen Probleme ein ausreichendes Handlungsspektrum umfasst“ (Ansen 2006, S. 160). Das Konzept dieses Beratungsansatzes fokussiert auf das Ziel der Verbesserung sozialer Teilhabe, zugleich geht es über absichernde Einkommen und angemessene Wohnbedingungen auf die grundlegenden existenziellen Bedürfnisse ein. Die Unterstützung von Familien und in anderen sozialen Bereichen, wie die Förderung von Bildung und Ausbildung, Verbesserung der Gesundheit und der persönlichen Handlungskompetenzen als weitere Ziele zeigen auf, dass hier die Kernaufgaben der Sozialen Arbeit im Mittelpunkt stehen. Zwischen diesem Beratungsansatz und der systemischen Beratung lassen sich viele Gemeinsamkeiten erkennen und entwickeln.
In der systemischen Beratung werden folgende Grundannahmen und -prinzipien beachtet:
- Zu unterscheiden ist zwischen Person und ihrem Verhalten und ihren Handlungen, die nicht unbedingt gebilligt werden müssen, insbesondere dann, wenn diese Verhaltensweisen andere schädigen
- Die Beratung erfolgt immer mit der grundlegenden Einstellung, dass sich Klient/innen ändern können, möglicherweise muss ihnen dafür ein anderer Rahmen geschaffen werden.
- Klient/innen deuten und interpretieren ihren Alltag und die darin liegenden Handlungen nach eigenen Kriterien.
- Sie sind auch in Bezug auf ihre belasteten Situationen und Problemlagen selbst die Expert/innen ihres Alltags. Sie wissen am besten wie eine derartige Situation auf sie einwirkt.
- Jeder Mensch besitzt Ressourcen und Stärken und will diese positiv umsetzen. Diese Ressourcen und Stärken sind ihm aber nicht immer bewusst oder sie sind verschüttet.
- Erreicht ein/e Berater/in, dass Klient/innen sich wieder Ziele setzen, arbeiten sie auch eher an deren Verwirklichung mit.
Ähnlich zum Case Management wird die systemische Beratung in Phasen aufgeteilt – Orientierung/Strukturierung/Modifikation/Ablösung. Auch hier gilt der Grundsatz, dass dies eine strukturierende Hilfe darstellt, in der zurückliegende Phasen oder Teile von ihnen je nach Beratungsfortschritt und -bedarf noch einmal aufgegriffen werden müssen. Die systemische Beratung nimmt das Kommunikationsgeschehen zwischen Systemen in den Mittelpunkt, das heißt die Wechselbeziehungen entscheiden über eine gelingende oder gestörte Beziehung. Beziehungen in der systemischen Beratung der Sozialen Arbeit beschränken sich nicht auf Paar- und Familienbeziehungen, sondern sie berücksichtigen alle weiteren im Umfeld – (Freundeskreis, Nachbarn, Arbeitsplatz, Stadtteil) liegende vorhandene oder zu entwickelnde Beziehungen.
Im Beratungskonzept von Ansen (Ansen, Harald: Soziale Beratung bei Armut, 2006) werden auf der Grundlage des lebensweltorientierten Ansatzes unterschiedliche Interventionsformen genannt, die den jeweiligen Beratungsauftrag kennzeichnen. Es wird unterschieden in die rechtliche, in die ökonomische, die ökologische und in die pädagogische Interventionsform, wobei Kombinationen notwendig werden können. „die Konzentration auf rechtliche, wirtschaftliche, ökologische und pädagogische Interventionen trägt zu einem transparenten Prozess bei, der in der Sozialen Beratung gut gehandhabt werden kann und der vor allem für die zu bearbeitenden typischen Probleme ein ausreichendes Handlungsspektrum umfasst“ (Ansen 2006, S. 160). Das Konzept dieses Beratungsansatzes fokussiert auf das Ziel der Verbesserung sozialer Teilhabe, zugleich geht es über absichernde Einkommen und angemessene Wohnbedingungen auf die grundlegenden existenziellen Bedürfnisse ein. Die Unterstützung von Familien und in anderen sozialen Bereichen, wie die Förderung von Bildung und Ausbildung, Verbesserung der Gesundheit und der persönlichen Handlungskompetenzen als weitere Ziele zeigen auf, dass hier die Kernaufgaben der Sozialen Arbeit im Mittelpunkt stehen. Zwischen diesem Beratungsansatz und der systemischen Beratung lassen sich viele Gemeinsamkeiten erkennen und entwickeln.